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Toast-Weißbrot

Zutaten

250 ml Milch

1 Würfel Bio-Hefe

40 g Butter

2-3 EL Zucker

600 g Mehl

1-2 TL Salz

100 g Quark, 40%

1 EL zimmerwarme Butter und 1 EL Mehl für die Backform

Fertig

Zubereitung

Die Milch, zusammen mit Hefe, Butter und Zucker leicht in einem Topf erwärmen. Achtung: nur handwarm, sonst verliert die Hefe ihre Wirkung! In eine große Rührschüssel geben und nun Mehl, Salz und den Quark hinzufügen und gut verkneten. Der Teig sollte trocken und elastisch sein.

Die Rührschüssel mit einem Handtuch bedecken und den Teig ca. 30 min. ruhen lassen. Dabei sollte er so aufgehen, dass er als leichte „Beule“ aus der Schüssel kommt. In der Zwischenzeit eine große Kastenform gut ausfetten und leicht(!) mit Mehl bestäuben.

Nach der Gehzeit den Teig nochmals verkneten und anschließend in die Kastenform geben, abdecken und an einem warmen Ort wiederum 30 min. gehen lassen.

Den Backofen auf ca. 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Brot darin für 30 bis 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen, nun kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen. Wer möchte kann das fertige Brot jetzt nochmal in den Ofen geben und von der Unterseite etwas trockener werden lassen.

Schmeckt so oder getoastet!

Herbstliche Pralinen

Selbstgemachte Pralinen sind kein „Hexenwerk“, vielmehr reicht eine durchschnittliche Küchenausstattung aus um erste gute Erfolge zu erzielen.

Im Herbst dominieren Esskastanien, Nüsse und Kerne die Rezepte, auch kräftige Gewürze (Zimt, Muskat oder Kardamon) und dunkle Schokolade kommt zu Einsatz.

Dunkler Trüffel, Weihnachtspraline,Maronen-Walnußpraline und Mandelsplitter

Wer noch Anregungen braucht und sich in einer netten Atmosphäre austauschen möchte ist herzlich eingeladen zu einem Kurs zu kommen.

Winterliche Salatidee

Ein winterlicher Salat sollte möglichst mit (einigermaßen) saisonalem Gemüse auskommen. Feldsalat bietet eine gute Grundlage, dazu passt ein säuerliches Dressing und als Fruchtkomponente sind Äpfel oder Birnen eine gute Wahl, wer mag, kann sie leicht andünsten. Ziegenfrischkäse oder Feta passen „obenauf“ und wer mag gibt eine kleine Menge gebackenen Bacon und/oder getrocknete Cranberries dazu. Auch gehackte Nüsse, wie beispielsweise Walnüsse können zu einer interessanten, knusprigen Konsistenz beitragen.

Ein warmer Salat geht (fast) genauso: z. B. Wirsingkohl in feine Streifen schneiden und mit dem Obst und Zwiebelringen leicht andünsten. Schmeckt warm oder kalt.

Das Dressing in diesem Salat bestand aus Oliven Öl, Weißwein Essig, Orangenmarmelade, Honigsenf, Salz und Pfeffer.

  

Fika – gut zu wissen

Fika ist in Schweden ein geflügeltes Wort und mehr noch, eine feste „soziale Institution“. Kurz gesagt ist Fika eine Unterbrechung des (Arbeits-)Alltags, um mit Kolleginnen und Kollegen, Freunden oder der Familie einen Kaffee zu trinken, dazu gibt es eine Kleinigkeit zu Essen, wie Zimtschnecken oder Kekse. Dahinter steckt aber viel mehr, denn in vielen schwedischen Büros gibt es feststehende Fika-Pausen, meistens am Vor- und/oder Nachmittag. Nicht selten gibt es dort auch gut ausgestattete Räume wo alle zusammenkommen und in der bezahlten(!) Arbeitszeit miteinander über private und berufliche Themen sprechen.


Natürlich muss es heute für eine Fika nicht mehr ein Kaffee plus Keks sein, aber so hat es Anfang des letzten Jahrhunderts angefangen…

Gut zu wissen: Wer sich in einem Café zur Fika trifft, kann vielfach mit Påtår rechnen, das ist die Möglichkeit sich Kaffee kostenlos nachzuschenken.

Sommer Burger

Aus einem selbstgemachten Sauerteig Burger (Rezept findet sich demnächst unter: Brot backen), und ein paar frischen Zutaten, wie: Ziegenkäse, oder Halloumi, eingelegten Gurken, Salat, einer schnell zubereiteten Wasabi-Aioli Creme oder einer scharfen Soße, wird blitzschnell ein toller Sommerburger. Smaklig måltid!

Zitrussill

Vom Julbord und Weihnachten in Schweden

Die Schweden sind echte Weihnachtsfans, die an diesem wichtigen Feiertag auch kulinarisch auftrumpfen – mit einem Julbord. Das heißt zwar übersetzt ganz schlicht “Weihnachtstisch”, aber der hat es in sich! Denn in Schweden müssen sich an Weihnachten alle (mehr als) statt essen können. Daher werden schon Tage vorher viele leckere Speisen vorbereitet und zu einem reichhaltigen Buffet geordnet. Dort finden sich dann z. B. eingelegte und geräucherte Fischspezialitäten, Braten und Schinken, Würsten, Omeletts und vielen anderen Köstlichkeiten. Und dabei darf natürlich eine Zutat nicht fehlen: der „Sill“, eingelegter Ostseehering. Hier kommt ein weihnachtlich angehauchtes Rezept mit viel fruchtigem Zitrusaroma und typischen Gewürzen.

Zitrussill mit weihnachtlichen Kräutern

Zum Nachmachen einfach 400 g Matjes über Nacht in ein Essig-Wasser-Gemisch legen (50:50), das ist ein sehr guter Ersatz für den schwedischen Sill, der schwer zu bekommen ist. Nun 130 ml Wasser mit 70 ml Essig, 60g Zucker und den Gewürzen (3-4 Zimtstangen, 1 TL Piment, 1 TL Nelken, 2-3 Sternanis, Salz und Pfeffer) aufkochen und anschließend erkalten lassen (Lake). Je eine Bio-Zitrone, -Limone und -Orange waschen, schälen und filetieren. Dafür die einzelnen Fruchtspalten mit einem scharfen Messer zwischen den Häutchen auslösen. Das ist nicht so schwierig wie es sich auf den ersten Blick anhört. Den Rest jeder Frucht mit der Hand über der Lake auspressen für einen leichten Zitrusgeschmack. Jetzt den in etwa 2-3 cm breite Stücke geschnittenen Matjes abwechselnd mit den Zitrusfrüchten in ein schönes verschließbares Glas schichten. Die kalte Lake darüber geben und das Glas verschlossen für 1-2 Tage kühl stellen. Danach gerne zügig verbrauchen.

Har det så bra och vi ses snart! (Macht es gut und wir sehen uns bald!)

Brot aus dem Steinofen

Schweden hat in den vergangenen Jahren viele Bäckerinnen und Bäcker und Brot-Fans in Sachen Sauerteigbrot dazugewonnen.

Bei einem ersten Besuch in Schweden (2000) habe ich – in Ermangelung von schwedischen Sprachkenntnissen – arglos ins Regal gegriffen. Abends dann das Grauen, das Brot war süß! Von da an habe ich nur noch nach osötat bröd (ungesüßtem Brot) gesucht, wurde aber damals kaum fündig. Das hat sich inzwischen deutlich verändert. Seit vielen Jahren sind ungesüßte Brote bereits an der Tagesordnung und seit ungefähr fünf Jahren ist auch ein deutlicher Trend zum Sauerteigbrot zu verzeichnen. Zwei bekannte Brotbäcker sind Sébastien Boudet, geborener Franzose, und Hugo Martin Johansson, beides Pioniere der Szene. Ihre Kochbücher werden mittlerweile auch in Deutschland angeboten.

Unsere Freunde Ronny und Jonas backen traditionelle schwedische Brot, etwas kräftiger im Geschmack, fester in der Krume und vielfach mit Gewürzen versetzt.